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Mit
40 Jahren geht’s erst richtig los….
Am Samstag, den 20.06.2009 sollte sie sein, die große Party anlässlich des 40.
Jahrestages unseres Vereins, der Gruppe Königs Wusterhausen. Gefeiert wurde in
dem kleinen und gemütlichen Hotel Seeschlösschen in Groß Köris. Das Hotel
liegt direkt am See, abends ganz romantisch beleuchtet mit Steg und Bootshaus.
Der Saal für ca. 100 Gäste festlich dekoriert und eingedeckt füllte sich ab
18:00 Uhr ziemlich schnell.
Es war ganz ungewohnt die Sportfreunde, die man ausschließlich in
„hundetauglicher bzw. arbeitseinsatztauglicher“ Kleidung kannte nun so
schick zu sehen. Besonders die holde Weiblichkeit hatte sich merklich verändert.
Neben den Vereinsmitgliedern wurden auch viele Ehrengäste geladen. So trafen
sich auch viele ehemalige Weggefährten, einige Vertreter des Landesvorstandes
Berlin/Brandenburg und Gäste aus anderen Gruppen zu unserer Feier.
Zu Beginn gab Renate Schulze einen Abriss über 40 Jahre Vereinsleben,
Einige Geschichten, die in Ihrer Rede für Heiterkeit sorgten, waren zum
Zeitpunkt des Geschehens ernste Probleme gewesen: Wer die damaligen Zeiten mit
seinen Hintergründen noch kannte, konnte sehr gut nachvollziehen, was da an
Aufbauarbeit geleistet wurde. Einen genaueren Abriss der 40 Jahre wurde zum
Nachlesen als Chronik zusammengestellt, die es für einen symbolischen Betrag zu
erwerben gab.
Eine ganz besondere Ehrung hatten wir auch; unseren besonderen Dank als
Gruppe KW an den ersten Ehrenvorsitzenden Dietrich Schulze und unsere erste
Vorsitzende Renate Schulze. Diese beiden zu überraschen, an Ihnen vorbei zu
organisieren war eine Herausforderung, der wir uns mit Erfolg gestellt hatten.

Nach Gratulationen und Glückwünschen, Ehrungen und Auszeichnungen konnten
auch Tombola-Lose erworben werden, die in rasender Schnelle ausverkauft waren.
Nun kam das leibliche Wohl zum Zug. Ein kulinarischer Leckerbissen erster Güte
von der Optik bis zum Geschmack war das nun eröffnete Buffet. Dass es draußen
in Strömen regnete, hatten die wenigsten bemerkt.
So geehrt und gestärkt ging es zum sportlichen Teil der Veranstaltung. Das
Tanzbein durfte geschwungen werden. Die Gruppe „Fairplay“, bekannt durch
viele Westernmusikauftritte überzeugte uns von ihrer musikalischen
Vielseitigkeit. Es wurden viele verschiedene Musikrichtungen gespielt, die Band
hatte von Klassik bis zum Liedgut zum Mitsingen alles dabei. Eigenkompositionen
und vor allem die tollen Texte, die zum Zuhören einluden: Beim Syrtaki-Tanzen
staunten selbst die Musiker nicht schlecht über unseren Einsatz. Frau Schulze
klärte kurz auf: „Hundesport hält jung und fit“. Auch die Rock and
Roll-Runde unserer Mitglieder war eine deutliche Demonstration dieser Aussage.
Zwischen den Tanzrunden wurde die Tombola vergeben. Es wird wohl niemand
ohne Gewinn nach Hause gegangen sein. Den Hauptgewinn, einen riesigen Karton mit
einem Qualitätsgrill konnte Sportfreund Töpfer als heimischer Grillmeister mit
nach Hause nehmen.
Mit einer besonderen Tanzdarstellung in Kostümen der
Jahrhundertwende/Kaiserzeit ehrten befreundete Sportfreunde aus der Lausitz
unser Fest. Eine tolle Darbietung von alten Tänzen, sehr professionell vorgeführt
und begeistert beklatscht.
Zum Kaffee kurz vor Mitternacht wurde uns noch eine Boxer-Torte der
Extraklasse spendiert. Norma Jahn stellte unter Beweis, dass sie den Titel
„Meister“ nicht umsonst hat. Eine Torte mit lauter schönen Boxern drauf,
zum Essen fast zu Schade, zum Angucken viel zu schmackhaft.
Es wurde gelacht, erzählt, gesungen und draußen hatte ob unserer tollen
Stimmung sogar Petrus ein Einsehen und bescherte uns noch einen wunderschönen
Abend mit Abendrot und romantischen Sonnenuntergang bei milden Temperaturen.
Leider haben so schöne Stunden den unverzeihbaren Fehler wie im Flug zu
vergehen und als die Gruppe Fairplay um 24:00 Uhr ihr letztes Lied spielen
wollten, da hatten wir noch mit etwas aufzuwarten: Gisela Kunz feierte
Geburtstag! Die Band wollte als Zugabe noch ein kleines Geburtstagsständchen
spielen, aber Gisela schwebte von einem starken Tänzerarm in den nächsten und
wurde erst 3 Ständchen später wieder abgesetzt.

So gegen 1:00 Uhr war das Fest
der Feste leider vorbei. Ich denke alle Anwesenden werden mir beipflichten, wenn
ich den Bericht ganz kurz zusammenfasse: Es war eine super-tolle Party der
Extraklasse!“
Jutta Wand
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